Wirtschaftskammern Österreichs
WKO Online Ratgeber

Informationsverpflichtungen nach der DSGVO

+ Ihre Angaben

Datenbezug: Eigene Erhebung
Rechtsgrundlage: Erfüllung eines Vertrages mit den Betroffenen oder Durchführung vorvertraglicher Ma▀nahmen
Datenweitergabe: Ja, an einen Auftragsverarbeiter (z.B. Buchhalter, Provider)
Datenweitergabe: Ja, an sonstige Empfänger (z.B. Banken, Auskunftsbüros, Geschäftspartner)
Fortschritt
29 %
Rechtsgrundlage
Was ist die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die Sie selbst erfasst haben? Pflichtfeld
Weiterführende Information und Hilfe

Beispiel: Unterschreiben einer Einwilligungserklärung, Anklicken eines Kästchens auf einer Internetseite.
Keine Einwilligung bedeuten Stillschweigen, bereits vorangekreuzte Kästchen oder Untätigkeit.

Als „Einwilligung“ der betroffenen Person gilt jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist. Diese Einwilligung kann schriftlich, elektronisch oder auch mündlich erfolgen.

Wenn die Verarbeitung mehreren Zwecken dient, ist für jeden Zweck der Verarbeitung eine gesonderte Einwilligung nötig.

Bei der Verarbeitung sensibler Daten auf Grundlage einer Einwilligung, muss diese ausdrücklich erteilt worden sein.

Weiterführende Information und Hilfe

Beispiel: Adressdaten für die Rechnungserstellung

Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen notwendig, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.

Weiterführende Information und Hilfe

Beispiel: Arbeitsrechtliche Verpflichtungen wie etwa Arbeitszeitaufzeichnungen nach dem Arbeitszeitgesetz.

  Eine rechtliche Verpflichtung kann sich aus einem Gesetz, einer Verordnung und darauf beruhender behördlichen Entscheidung (Bescheid, Urteil) ergeben.

Weiterführende Information und Hilfe

Beispiel: Direktmarketing

Ein berechtigtes Interesse könnte beispielsweise vorliegen, wenn eine maßgebliche und angemessene Beziehung zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen besteht, z. B. wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist oder in seinen Diensten steht. Auf jeden Fall wäre das Bestehen eines berechtigten Interesses besonders sorgfältig abzuwägen, wobei auch zu prüfen ist, ob eine betroffene Person zum Zeitpunkt der Erhebung der personenbezogenen Daten und angesichts der Umstände, unter denen sie erfolgt, vernünftigerweise absehen kann, dass möglicherweise eine Verarbeitung für diesen Zweck erfolgen wird. Insbesondere dann, wenn personenbezogene Daten in Situationen verarbeitet werden, in denen eine betroffene Person vernünftigerweise nicht mit einer weiteren Verarbeitung rechnen muss, könnten die Interessen und Grundrechte der betroffenen Person das Interesse des Verantwortlichen überwiegen.

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